Information

Das Wichtigste zuerst! 

 

Sie sollten bei unverschuldetem Unfall (Haftpflichtschaden) einen Kfz-Sachverständigen Ihrer Wahl mit der Begutachtung Ihres Fahrzeuges beauf-tragen.  Die Kosten muss in der Regel die Versicherung des Unfallgegners übernehmen. Nur so werden Sie die gesamte Schadenhöhe vollständig ermitteln und durchsetzen können.   Es entstehen Ihnen keine Kosten  !

 

 

Was tun nach einem Unfall.

 

- Unfallstelle sichern

- Warnweste anziehen, Warnblinker setzen und das Warndreieck ca. 50 - 100 m

   von der Unfallstelle gut sichbar plazieren.

 

Beweise sammeln:

 

Notieren Sie:

- Name, Anschrift und Versicherung des Unfallgegners

- das amtliche Kennezeichen

- Personalien evtl. Zeugen

 

Fotos :

-  fotografieren Sie nach Möglichkeit die Unfallstelle und die Stellung der

   Fahrzeuge nach dem Zusammenstoß.

 

Polizei:

- es ist ratsam in jedem Fall die Polizei zu rufen, insbesondere bei Meinungs-  

   verschiedenheiten - zwingend bei Verletzten.

 

Rechtsanwalt:

- das Hinzuziehen eines Rechtsanwaltes steht Ihnen zu.

   Dieser wird Ihre Schadenansprüche und ggf. Schadenersatzansprüche   

   (Leiwagen oder Nutzungsausfall, ggf. Schmerzengeld  usw. rasch bei der  

   gegnerischen Versicherung geltend machen.

 

 

 

Fahrerflucht fängt schon bei kleinen Schäden an, beispielsweise bei einem kaputten Außenspiegel. Die Verkehrsrechtsexperten des Auto Club Europa (ACE) nennen einen Schwellenwert von 50 Euro, ab dem eine Geldstrafe drohen kann, wenn Fahrerflucht begangen wurde. Schwere Fälle können mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden.

Auch bei geringeren Schäden, die nicht über dem Schwellenwert von 50 Euro liegen droht ein Bußgeld, falls der flüchtige Fahrer erwischt wird. Das Strafgesetzbuch sieht vor, dass der Autofahrer, der beispielsweise einen parkenden Wagen beschädigt hat, an der Unfallstelle zu warten hat, bis der Besitzer kommt. Wahlweise kann er auch die Polizei verständigen. Wartet der Verursacher nicht sondern hinterlässt nur Name und Telefonnummer, kann ihm das laut der Rechtsexperten des ACE ebenfalls als Fahrerflucht ausgelegt werden.